KI-gestützte Entwicklung · Raum Stuttgart, EU-weit remote

Coding-Agenten in einer Codebasis, in der sie nichts still zerstören können.

Ob Agenten brauchbaren Code schreiben, ist keine offene Frage mehr. Die offene Frage ist, was in Ihrer Codebasis passiert, wenn sie es den ganzen Tag tun — schneller, als irgendjemand mitliest.

Ich bin Daniel Hartmann, Softwarearchitekt mit rund 25 Jahren Erfahrung, und ich entwickle seit zwei Jahren täglich mit KI-Agenten — kein Experiment nebenbei, sondern der reguläre Weg, wie hier ein Produkt entsteht, für das Kunden zahlen. Reynt ist eine mandantenfähige Buchungsplattform im Produktivbetrieb: dreizehn Pakete, vier APIs, drei Frontends, von mir allein verantwortet, der Code dazu größtenteils von Agenten geschrieben.

Das Muster, das ich in Teams sehe, ist immer dasselbe. Der Einstieg läuft glänzend. Dann wächst die Codemenge schneller, als sie sich prüfen lässt; für dieselbe Aufgabe entstehen plötzlich vier verschiedene Lösungen; Tests werden grün, weil sie sich am Code orientieren und nicht an der Fachlichkeit. Am Ende ist das Team nicht schneller, sondern trägt nur mehr Verantwortung.

Die Ursache ist selten das Modell. Ein Agent verhält sich wie ein sehr schneller neuer Kollege, dem der gesunde Menschenverstand fehlt: Er nimmt jede Abkürzung, die niemand versperrt hat. Also versperrt man sie — nicht mit Richtlinien, an die sich jemand erinnern müsste, sondern mit Grenzen, die maschinell fehlschlagen. Diese Grenzen baue ich auf, und danach arbeite ich selbst darin mit, statt nur ein Konzept zu übergeben.

Wie ich baue, ist belegt statt behauptet: 16 Muster, jedes mit dem ausgelieferten Code als Beleg und einer ehrlichen Einschätzung dazu, was es kostet — unter „Approach“, auf Englisch.

Verfügbarkeit

Status
Sofort verfügbar
Kapazität
Bis Vollzeit
Einsatzort
EU-weit remote oder vor Ort im Raum Stuttgart
Tagessatz
Auf Anfrage
Vertrag
Werk- oder Dienstvertrag über octabits — DK2 Ventures UG (haftungsbeschränkt)

Leitplanken

Sechs Dinge, die fehlschlagen, statt jemanden zu enttäuschen.

Keine davon ist wegen der Agenten entstanden — sie waren schon vorher richtig. Mit Agenten werden sie zur Bedingung, weil sie die einzige Form von Sorgfalt sind, die schneller ist als das, was da gerade geschrieben wird.

  1. 01

    Grenzen, die der Build durchsetzt

    Die Fachlogik enthält keinen einzigen Framework-Import, und ein statischer Test schlägt fehl, sobald doch einer auftaucht. Das ist keine Konvention, an die sich jemand erinnern muss — es ist ein roter Build. Als in Reynt alle vier APIs von Elysia auf Hono umgezogen sind, war das deshalb eine breite, aber flache Änderung an Routendateien; die Domäne blieb unberührt.

    Architectural fitness functions

  2. 02

    Invarianten dort, wo man nicht daran vorbeikommt

    Die Mandantentrennung sitzt nicht in einer Prüfung, die ein Agent vergessen könnte, sondern in der Datenbank: Row-Level Security auf jeder mandantenbezogenen Tabelle, mit FORCE. Eine vergessene Abfragebedingung liefert dann keine fremden Daten, sondern gar keine. Der teuerste Fehlerfall ist damit nicht erkannt, sondern nicht darstellbar.

    Put the invariant where it cannot be routed around

  3. 03

    Der Compiler als erster Reviewer

    Eingaben werden am Rand einmal geparst und danach als Typ weitergereicht, statt an fünf Stellen erneut geprüft zu werden; ungültige Zustände lassen sich gar nicht erst hinschreiben. Ein Typsystem ist der billigste Prüfer im Haus und der einzige, der bei der vierzigsten Änderung des Tages noch genauso gründlich ist wie bei der ersten.

    Parse, don’t validate

  4. 04

    Tests gegen eine echte Datenbank

    Agenten schreiben bereitwillig Tests, die zum Code passen statt zur Fachlichkeit — und Mocks lassen sie damit durchkommen. Die Integrationstests laufen deshalb in der CI gegen eine echte PostgreSQL-Instanz. Was dort grün ist, hat mit einer Datenbank gesprochen und nicht mit einer Attrappe, die dieselbe falsche Annahme teilt.

    Architectural fitness functions

  5. 05

    Kleine Änderungssätze, lesbare Absicht

    Ein Agent kann in zwanzig Minuten mehr Diff erzeugen, als ein Team an einem Tag ernsthaft prüft. Die Gegenmaßnahme ist organisatorisch, nicht technisch: kleine, abgeschlossene Änderungssätze, Commits, die die Absicht statt der Zeilen beschreiben, und ein mitlaufendes Arbeitsjournal, damit die Entscheidung von vorgestern noch auffindbar ist. Der Review bleibt menschlich — er wird nur klein genug gehalten, dass er es auch bleiben kann.

    Intent-revealing commits and a work ledger

  6. 06

    Lieferkette und Geheimnisse bleiben zu

    Eine neue Abhängigkeit ist eine Entscheidung, keine Nebenwirkung eines Vorschlags. Infrastruktur wird über GitOps aus dem Repository heraus verändert, Geheimnisse liegen verschlüsselt darin und nicht im Kontext eines Werkzeugs, und die ausgelieferten Images sind signiert. Das ist Hygiene, die auch ohne Agenten richtig wäre — mit ihnen wird sie zur Bedingung.

    GitOps and a signed supply chain

Der Beleg

Eine Plattform, die es wirklich gibt.

Reynt ist kein Prototyp und keine Demo, sondern eine SaaS mit zahlenden Nutzern, gebaut auf genau diese Weise. Die Mandantentrennung liegt in der Datenbank, personenbezogene Daten sind pro Mandant verschlüsselt und durch Wegwerfen des Schlüssels wirklich löschbar, und die Fachlogik enthält keinen einzigen Framework-Import — was sich ausgezahlt hat, als alle vier APIs das HTTP-Framework gewechselt haben, ohne dass die Domäne angefasst werden musste.

Teile davon sind unter MIT veröffentlicht und lesbar, bevor Sie mich beauftragen.

Reynt, in Zahlen

Pakete
13
APIs / Frontends
4 / 3
Tests
Integration, echte DB
Mandantentrennung
Postgres RLS
Betrieb
EU

Das Angebot

Erst aufbauen, dann darin mitarbeiten.

KI-gestützte Entwicklung, sauber aufgesetzt

Coding-Agenten in einer echten Codebasis — mit den Leitplanken, die das tragfähig machen.

Ich arbeite täglich mit KI-Coding-Agenten; Reynt ist der Beleg dafür. Das Interessante war nie das Werkzeug, sondern die Disziplin drumherum: Architekturgrenzen, die eine Maschine nicht stillschweigend überschreiten kann, Tests, die fehlschlagen, wenn sie es doch tut, und Reviews, die menschlich bleiben. Ich richte das mit Ihrem Team ein und arbeite darin mit.

Ergebnis
Ein funktionierendes Agenten-Setup in Ihrem Repository, die Fitness-Tests und Review-Regeln dazu — und eine ehrliche Einschätzung, wo sich das lohnt und wo nicht.
Dauer
2–4 Wochen für den Aufbau — länger, wenn ich bleibe
Preis
Festpreis für den Aufbau, danach Tagessatz

Sinnvoll für Teams, die Agenten ausprobiert haben, die Qualität haben einbrechen sehen — und den Produktivitätsgewinn ohne diesen Preis wollen.

Die übrigen Leistungen — Architektur-Review, Systementwurf und Umsetzung — stehen auf der deutschen Leistungsseite. Häufig ist ein Review der sinnvollere erste Schritt: In einer Codebasis, in der niemand mehr sicher sagen kann, was sie tut, richtet ein Agent nicht weniger Schaden an, sondern schnelleren.

So fängt es an

Vier Schritte, kein Funnel.

  1. 01

    Sie schreiben

    Ein Absatz genügt: was das System tut, was gerade schiefgeht oder gebaut werden soll, und ab wann Sie jemanden brauchen.

  2. 02

    Ein Gespräch, 30 Minuten

    Kostenlos, und überwiegend stelle ich Fragen. Am Ende sage ich Ihnen, ob ich der Richtige bin — manchmal lautet die Antwort nein, und es ist für beide Seiten billiger, das an dieser Stelle herauszufinden.

  3. 03

    Ein schriftliches Angebot

    Umfang, Ergebnis, Dauer und Preis schriftlich, in der Regel innerhalb von zwei Arbeitstagen. Kein Retainer, keine Mindestlaufzeit über das hinaus, was die Arbeit braucht.

  4. 04

    Wir fangen an

    Die Beauftragung läuft über octabits — DK2 Ventures UG (haftungsbeschränkt). Reviews starten sofort, Umsetzungsprojekte meist innerhalb von zwei bis vier Wochen.

Häufige Fragen

Die Einwände, die tatsächlich kommen.

Unsere Entwickler haben Agenten ausprobiert, und die Codequalität ist eingebrochen. Warum sollte es diesmal anders sein?
Weil in aller Regel nicht das Modell das Problem war, sondern eine Codebasis ohne durchsetzbare Grenzen. Ein Agent tut dasselbe wie ein sehr schneller neuer Kollege, dem der gesunde Menschenverstand fehlt: Er nimmt jede Abkürzung, die niemand versperrt hat. In einer Architektur, in der die teuren Fehler den Build rot machen statt nur einen Reviewer zu ärgern, verhält er sich anders. Der Aufbau dieser Grenzen ist die eigentliche Arbeit, nicht die Auswahl des Werkzeugs.
Wem gehört der Code, und wird damit trainiert?
Der Code entsteht in Ihrem Repository und unterliegt Ihrem Vertrag. Die Werkzeuge werden vor dem ersten Einsatz so konfiguriert, dass Ihre Inhalte nicht zu Trainingszwecken verwendet werden — das ist bei den Geschäftskunden-Tarifen der üblichen Anbieter eine Einstellung und eine Vertragsklausel, keine Vertrauensfrage. Welche Einstellung bei welchem Werkzeug gilt, wird schriftlich festgehalten, statt mündlich zugesichert.
Was passiert mit unseren Daten und dem Quellcode?
Werkzeuge werden danach ausgewählt, wie sie Daten verarbeiten, nicht danach, wie sie in Benchmarks abschneiden: Auftragsverarbeitung geregelt, Verarbeitung in der EU wo möglich, keine Kunden- oder Personendaten im Kontext eines Assistenten. Produktionsdaten gehören ohnehin nicht in eine Entwicklungsumgebung — mit Agenten wird aus dieser guten Gewohnheit eine harte Regel.
Ersetzt das Entwickler?
Nein, und wer das verspricht, verkauft Ihnen etwas. Was sich verschiebt, ist die Verteilung der Arbeit: weniger Tippen, mehr Entwerfen, Prüfen und Entscheiden. Der Engpass wandert von der Schreib- zur Reviewkapazität, und genau dort muss ein Team dann stärker werden. Ein Team, das vorher Mühe hatte, seinen eigenen Code zu prüfen, wird durch Agenten zunächst langsamer, nicht schneller.
Woher weiß ich, dass das nicht nur eine Präsentation ist?
Weil das Ergebnis öffentlich ist. Reynt ist eine mandantenfähige Buchungsplattform im Produktivbetrieb, die auf diese Weise entstanden ist; Teile davon sind als npm-Pakete unter MIT veröffentlicht und lesbar. Die Muster, auf denen das beruht, sind einzeln aufgeschrieben, jeweils mit dem ausgelieferten Code, der sie belegt, und mit einer Anmerkung dazu, was sie kosten.
Wir bauen KI in unser eigenes Produkt ein. Ist das dasselbe?
Nein — das sind zwei verschiedene Themen, und sie werden regelmäßig verwechselt. Agenten im Entwicklungsprozess betreffen Ihre interne Arbeitsweise. KI-Funktionen im Produkt betreffen Ihre Nutzer, Ihre Haftung und Ihre regulatorische Lage. Beides habe ich gebaut — in Reynt läuft ein werkzeugnutzender Agent hinter einem Freigabeschritt, dazu ein MCP-Server und eine RAG-gestützte Hilfe —, aber es sind getrennte Aufträge mit getrennten Fragen. Zur regulatorischen Seite gehört eine juristische Einschätzung, die ich nicht liefere.

Ehrlichkeit

Wofür ich der Falsche bin.

  • Eine Zahl vorab, um wie viel Prozent das Team schneller wird. Die gibt es nicht ehrlich, und jede, die Ihnen genannt wird, ist geraten.
  • Agenten auf eine Codebasis loslassen, an der niemand etwas ändern darf, weil ohnehin niemand mehr weiß, was sie tut. Dann ist ein Review der erste Auftrag, nicht ein Agenten-Setup.
  • Ein Werkzeug einführen, weil es in der Geschäftsleitung besprochen wurde, und die Frage nach der Qualität später klären.

Kontakt

Ein Absatz genügt.

Was Sie bauen, was Ihr Team mit Agenten bereits versucht hat und woran es gescheitert ist. Die Antwort kommt von der Person, die auch die Arbeit machen würde.

Sofort verfügbar — Bis Vollzeit, EU-weit remote oder vor Ort im Raum Stuttgart. Auf Anfrage.